Kickoff-Meeting mit Workshop erfolgreich durchgeführt
Am 25. November 2026 sind im Plastic Innovation Center 4.0 am IKV neun Unternehmen in das Konsortialprojekt KI4KI gestartet. Beim Auftakt wurden bereits zentrale Bedarfe der Partner analysiert, erste KI-Use Cases identifiziert und wertvolle Einblicke aus der Industrie gesammelt.
Die Kunststoffindustrie steht vor erheblichen Herausforderungen. Steigende Energie- und Rohstoffkosten, zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck, ambitionierte Nachhaltigkeitsanforderungen sowie immer komplexere Prozesse in Entwicklung und Produktion prägen den Alltag vieler Unternehmen. Künstliche Intelligenz entwickelt sich in diesem Umfeld zu einer Schlüsseltechnologie, um Qualitätsniveau, Effizienz und Innovationsgeschwindigkeit messbar zu steigern.
Vor diesem Hintergrund sind wir am IKV im „Plastic Innovation Center 4.0“ offiziell in das Konsortialprojekt KI4KI mit neun Industrieunternehmen gestartet. Mit dem Auftakttreffen haben wir einen wichtigen Meilenstein gesetzt, um gemeinsam mit Industriepartnern die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Kunststoffindustrie zu schärfen, konkrete Anwendungsfelder zu identifizieren und die Bedarfe der Unternehmen systematisch zu erfassen.
Im Rahmen des Auftakttreffens haben wir in einer GAP-Analyse zentrale Bedarfe, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale der beteiligten Unternehmen herausgearbeitet. Zwei Impulsvorträge aus der Industrie von M.TEC Engineering GmbH (Verlinkung Redner) und MAAG Group (Verlinkung Redner) gaben praxisnahe Einblicke in aktuelle KI-Anwendungen in der Kunststofftechnik. In anschließenden Workshops zu Produktentwicklung, Prozessoptimierung sowie zu Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung von KI wurden diese Themen vertieft und auf konkrete Fragestellungen der Unternehmen übertragen.
„Unternehmen, die die Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Kunststofftechnik nicht ungenutzt lassen möchten, sollten jetzt an dem KI4KI-Konsortialprojekt teilnehmen. Sie erhalten eine strukturierte Einschätzung ihrer Ausgangssituation, Orientierung in KI-Methoden und Lösungsangebot sowie Zugang zu einem starken Netzwerk aus Industrie und Forschung.“
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmenden sowie den beteiligten Unternehmen:
Bekum Maschinenbau GmbH, egeplast international GmbH, John Deere GmbH & Co. KG, Kuraray Europe GmbH , Simona AG, Soplar SA, Treffert GmbH, Viega Holding GmbH & Co. KG und Windmöller & Hölscher SE & Co. KG
Weitere Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich dem Konsortialprojekt anzuschließen, um eigene KI-Potenziale systematisch zu identifizieren, Risiken bei der Umsetzung zu reduzieren und konkreten Mehrwert durch KI in ihren Unternehmen zu generieren.




