Luftaufnahme mit Blick auf das IKV am Campus Melaten
Forschungsinstitut für die Kunststofftechnik an der RWTH Aachen

Forschungsinstitut für die Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und kompetenter Partner für die Kunststoffindustrie

Luftaufnahme mit Blick auf das IKV am Campus Melaten

Das Institut für Kunststoffverarbeitung ist Innovationstreiber und Forschungspartner für die Kunststoffbranche. Umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrungen auf allen Gebieten der Kunststofftechnik ermöglichen dem IKV eine in Deutschland einzigartige Position. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit


mit dem IKV sind vielfältig. In öffentlich geförderten Projekten der industriellen Gemeinschaftsforschung, in bilateraler Industrieforschung, durch Dienstleistungen des IKV wie Beratung, Kunststoffprüfung, Schadensanalyse u.v.m nutzen unsere Partner die Kompetenzen des IKV.

»So sehr wir uns über eine wissenschaftliche Erkenntnis freuen, so richtig zufrieden sind wir erst, wenn diese in der Praxis genutzt wird.«

Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institutsleiter

Als Teil der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen ist das IKV eingebettet in die RWTH und verantwortlich für die akademische Ausbildung von Nachwuchsingenieuren der Kunststofftechnik. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Instituten betreibt das IKV Grundlagenforschung. Sie bildet oft die Basis für weitere industrielle Gemeinschaftsforschung. Das IKV orientiert seine Forschung an den Leitthemen Additive Fertigung, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Leichtbau.


In seinen Forschungsprojekten betrachtet das IKV nicht nur einzelne Prozesse und Produkte, sondern gesamte Prozessketten sowie integrierte Verfahren und Produkte. Durch die integrative Betrachtung von Bauteildesign, Werkstofftechnik und Verarbeitung erzielen die IKV-Wissenschaftler optimale Lösungen im Sinne der Forschung und für seine industriellen Partner.

Historie

Seit der Institutsgründung 1950 begleitet das IKV die Kunststoffindustrie bei der Bewältigung von Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss. Praxisnahe Forschung und die Ausbildung von ingenieurwissenschaftlichem Nachwuchs bilden dafür seit jeher einen wichtigen Grundbaustein.

Fördervereinigung

Der Anspruch der IKV-Vereinigung besteht darin, in einem zunehmend globalen Wettbewerb die Konkurrenzfähigkeit der Kunststoffbranche zu sichern. Zu diesem Zweck wurde die Vereinigung 1950 gegründet. Heute zählt das internationale Netzwerk rund 300 Unternehmen, Vereinigungen und Verbände zu seinen Mitgliedern.

Ehemaligennetzwerk

Auch nach der aktiven Zeit am IKV bleiben Alumni in Kontakt. Über das Netzwerk findet sich schnell einen erster Ansprechpartner beim Wunscharbeitgeber bzw. man darf auf eine Empfehlung aus dem Netzwerk zählen. Umgekehrt nutzen Unternehmen die guten Kontakte der Ehemaligen zu Mitarbeitern und Studierenden für ihr Recruiting.

Infrastruktur des Instituts

Jeder Forschungsbereich des IKV verfügt über eigene Versuchs- und Laborflächen. Die Technika sind ausgestattet mit Maschinen und Anlagen, die das Netzwerk aus Partnern dem IKV zu Forschungszwecken zur Verfügung stellt. Auf einer Gesamtfläche von rund 11.800 m2 forschen, lehren, lernen und leben mehr als 300 Menschen am IKV die Kunststofftechnik der Zukunft.

Luftaufnahme des IKV Forschungsgeländes© DF.Fotografie
Das IKV in Aachen – Forschung für die Praxis seit 1950
IKV-Profil-Branchen

Forschung für die Praxis

Zahlreiche Forschungsergebnisse wurden von der Industrie aufgenommen und führten zu Innovationen in der Kunststoffverarbeitung. Dabei zielt die IKV-Forschung auf vielfältige Kunststoff-Anwendungen:

  • Automobilbau und seine Zulieferindustrie
  • Bautechnik & Haushalt
  • Elektro & Elektronik
  • Luftfahrt
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik & Life Science
  • Mikrotechnik & Sensorik
  • Oberflächentechnik
  • Optik & Präzisionstechnik
  • Sport & Freizeit
  • Verpackung
  • Werkzeug- und Formenbau

Aktuelle Nachrichten

KI4KI-Kickoff-5

Start von KI4KI: Künstliche Intelligenz für die Kunststoffindustrie

Am 25. November 2026 sind im Plastic Innovation Center 4.0 am IKV neun Unternehmen in das Konsortialprojekt KI4KI gestartet. Beim Auftakt wurden bereits zentrale Bedarfe der Partner analysiert, erste KI-Use Cases identifiziert und wertvolle Einblicke aus der Industrie gesammelt.
33.-Kolloquium-Vitrimere

Werkstoffliches Recycling von CFK – Vitrimere als Wegbereiter

Faserverstärkte Kunststoffe sind Schlüsselmaterialien für den Leichtbau – doch ihr Recycling bleibt eine Herausforderung. Das IKV entwickelt mit Vitrimeren eine neue Matrixklasse, die das werkstoffliche Recycling von Endlosfaserverbunden möglich macht. Erste Erkenntnisse teilt das IKV beim 33. Internationalen Kolloquium Kunststofftechnik.
33. Kolloquium-Kunststofftechnik-3D-Druck-Technischer-Bauteile-2

Neue Fertigungsstrategien für den 3D‑Druck technischer Bauteile

Das IKV entwickelt neue Strategien für den 3D-Druck technischer Bauteile – von nicht-planarem Slicing über adaptive Prozessketten bis zu stabilisierenden Pressure-Advance-Algorithmen. Beim 33. Internationalen Kolloquium Kunststofftechnik werden Ergebnisse vorgestellt.