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Wissensmanagement als Grundlage für erfolgreiche KI-Anwendungen

Forschung

KI4KI-Netzwerktreffen:

Wie lässt sich internes Wissen so aufbereiten, dass es für Künstliche Intelligenz nutzbar wird? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich die Teilnehmenden des dritten Netzwerktreffens des Projekts KI4KI, das am 8. Juni 2026 am IKV in Aachen stattfand.

Aachen, 8. Juni 2026 – Im Mittelpunkt des dritten Netzwerktreffens im Projekt KI4KI (Künstliche Intelligenz für die Kunststoffverarbeitung) stand die strukturierte Aufbereitung interner Wissensbestände für den Einsatz in KI-Anwendungen. Anhand eines lokalen, Retrieval-Augmented-Generation-(RAG)-basierten Systems wurde gezeigt, wie vorhandenes Fachwissen effizient erschlossen und für unterschiedliche Anwendungsfälle nutzbar gemacht werden kann.


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Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählten aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, darunter agentische KI, multimodale Modelle, hybride Architekturen sowie lokale KI-Systeme. Darüber hinaus wurde der KI-Demonstrator „Wissensmanagement“ vorgestellt, der insbesondere Anwendungen in den Bereichen Maintenance und Fehleranalyse adressiert.

Ein weiterer Fokus lag auf der technischen Umsetzung moderner Wissensmanagementsysteme. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Verfahren wie Chunking, Embeddings, Vektordatenbanken und die lokale Verwaltung von KI-Modellen. Anhand strukturierter Versuchsdaten und fachlicher Wissensbestände wurden konkrete Anwendungsmöglichkeiten demonstriert.

Diskutiert wurden zudem die Anforderungen an Datenqualität, Datenverfügbarkeit, Systemintegration und Nachvollziehbarkeit – zentrale Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von KI im industriellen Umfeld. Deutlich wurde, dass leistungsfähige Modelle allein nicht ausreichen: Entscheidend sind eine belastbare Datenbasis und die sinnvolle Einbindung der Systeme in bestehende Prozesse.

Ergänzt wurde das Programm durch Expert Talks zu den Themen Anforderungsmanagement und KI-gestützte Produktentwicklung. Dabei zeichnete sich bereits der nächste Projektschwerpunkt ab: die Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf zukünftige Anwendungen in der Produktentwicklung.

Das IKV bedankt sich bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk.

Schlagworte

  • Künstliche Intelligenz