Best Paper Award und Netzwerkreise zur ANTEC 2026
Auch in diesem Jahr war das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) auf der ANTEC, der jährlichen Konferenz der Society of Plastics Engineers, vertreten. Die Reise ist fester Bestandteil der internationalen Aktivitäten des IKV: Wissenschaftliche Mitarbeitende, deren Beiträge angenommen wurden, präsentieren ihre Forschung vor einem internationalen Fachpublikum – verbunden mit einer anschließenden Netzwerkreise zu Industriepartnern in den USA.
Auszeichnung für herausragende Forschung
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Teilnahme in Pittsburgh (9.–12. März 2026) war die Auszeichnung eines IKV-Beitrags mit dem “Best Technical Paper Award 2026” im Bereich Extrusion.
Der prämierte Beitrag trägt den Titel:
„AI-Based Soft Sensor for Inline Viscosity Characterization During Twin-Screw Extrusion of Polypropylene Compounds“
Verfasst wurde das Paper von Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Dr.-Ing. Lukas Seifert und Katharina Baum. Die Auszeichnung bekräftigt den Erfolg der IKV-Forschung bei der Verbindung von Kunststoffverarbeitung und Künstlicher Intelligenz.
Austausch mit internationalen Industriepartnern
Im Anschluss an die Konferenz setzte die IKV-Reisegruppe ihre traditionelle Netzwerktour durch die USA fort. Ziel ist der enge fachliche Austausch mit Partnerunternehmen, die häufig auch Standorte in Nordamerika betreiben.
Erste Station war SIMONA Group bzw. deren Tochter Simona Boltaron. Vor Ort begrüßte Angel Nikolov die Gruppe, führte durch das Werk und ermöglichte einen intensiven Austausch im Rahmen von Fachvorträgen.
Weitere Stationen der Reise waren:
- Covestro in Pittsburgh (Gastgeber: Jessee McCanna)
- Farrel Pomini (organisiert durch Peng Ye)
- BASF (organisiert durch Stephen Hanley)
- B. Braun (organisiert durch John Grimm)
Zwischen den Unternehmensbesuchen nutzte die Gruppe zudem die Gelegenheit für einen Zwischenstopp in New York City, der neben kulturellen Eindrücken auch den Teamzusammenhalt stärkte.
Internationale Vernetzung als Erfolgsfaktor
Die ANTEC-Reise zeigt eindrucksvoll, wie eng Forschung, Lehre und Industrie am IKV verzahnt sind. Die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, internationaler Sichtbarkeit und persönlichem Austausch mit Industriepartnern schafft ideale Voraussetzungen für Innovationen in der Kunststofftechnik. Gleichzeitig gewinnen die wissenschaftlichen Mitarbeitenden wertvolle Einblicke in industrielle Anwendungen und globale Märkte – ein zentraler Baustein für den nachhaltigen Wissensaustausch und -transfer, der das Institut auszeichnet.








